
MEISTER DER MEISTER
Die Meisterstücke der „Meisterstrasse Steiermark“.
Im Alltagsleben stellen sie ihre Produkte in die Auslage, Frei‐ tagabend standen sie selbst im Mittelpunkt: In vier Katego‐ rien wurden von einer Jury die "Meister der Meister“ gekürt: Mitgliedsbetriebe der Handwerks‐Kooperation "Steirische Meisterstrasse", denen eine Gala‐Veranstaltung in der Wirt‐ schaftskammer in Graz gewidmet war.
Sieger in der Kategorie Handwerk wurden Jörg Steiner mit seiner Lodenwalke in Ramsau und Ernst Zink mit seinem Spengler‐ und Dachdeckereibetrieb in St. Peter/Freienstein. Steiners Schi‐ und Snowboardhose aus Loden überzeugte die Jury: Traditionelle Handwerkstechnik und Material für ein neues Produkt und einen interessanten Markt. Zink ging einen anderen Weg: Herkömmliche Materialien und traditio‐ nelle Techniken des Spenglerhandwerks fanden eine neue Verwendung. Der Spenglermeister kreierte eine beeindru‐ ckende, lebensgroße Adlerskulptur aus Kupfer, die an der Steirischen Eisenstraße als Symbol der Eisenerzer Alpen zu bewundern ist.
„Bodenständiges und Kreatives verbinden sich in der Hand‐ werkskunst und schaffen Neues und Innovationen“, so Clau‐ dia Glawischnig aus der Region Holzwelt Murau, die den Wettbewerb organisierte.
Sieger in der Kategorie Kulinarik wurde Franz Kerner, Lebzel‐ ter aus Mariazell. Die Gäste der Gala konnten sich gleich beim anschließenden Buffet von den Höhenflügen überzeu‐ gen: Seine Lebkuchen‐Pralinen – der beliebte Lebkuchen als Kugel mit delikater Fülle – wurden mit Genuss verkostet. Zu‐ vor schon hatte sich das Publikum an den genussvollen Köst‐ lichkeiten Spezialitäten aus allen 12 Regionen der „Steiri‐ schen Meisterstrasse“ delektiert. Als wahrer Meister des Buf‐ fets erwies sich Hotelier Adolf Lercher aus Murau, für den Blumenschmuck zeichnete der Floristikbetrieb „Blüten, Flair & Bindekunst Zwanzger“, Meisterbetrieb aus Bärnbach, ver‐ antwortlich.
Sieger in der Kategorie "Meister der Zukunft" wurde Ema‐ nuel Gollob von der Naturparktischlerei Gollob in Großklein. Seine meisterliche Leistung: Freiraummöbel aus Holz für die Gastronomie, mit qualitätsvollem Design und trotzdem prak‐ tisch, weil zusammenlegbar und leicht verstaubar. Einen Sonderpreis bekam Katharina Rothwangl, Lehrling beim Goldschmiedebetrieb Wechselberger in Oberaich, für die Ge‐ staltung einer silbernen Feuerzeughülle mit verschiedenen Symbolen, die die Steiermark repräsentieren.
Die Bewerber um diese Trophäe genießen besondere Auf‐ merksamkeit: Handelt es sich bei den Lehrlingen doch um die Boten, die die Leistungen aus Vergangenheit und Gegenwart in die Zukunft tragen und zu neuen Ufern führen sollen.
Die Meister und ihre Produkte präsentierten sich im Europa‐ saal der Wirtschaftskammer, moderiert von Sigrid Maurer (ORF). Die Gäste der Gala hatten die Möglichkeit, ihrem Lieblingsprodukt eine Stimme zu geben. Der Publikumspreis ging an Manuela Metter, Mode‐ und Trachtenschneiderei in Tur‐ nau für ihre Oberaicher Alltagstracht. Die Trophäe, die die Meisterinnen und Meister erhielten, war selbst Teil eines Wettbewerbs und wurde von der Naturparktischlerei Gollob, Großklein entworfen und hergestellt.
Der Bundesspartenobmann der Sparte Handwerk und Ge‐ werbe, Josef Herk, ein Steirer, war begeistert: „Handwerk ist Hirnwerk, und indem es an die nächste Generation weiterge‐ geben wird, legen die Klein‐ und Mittelbetriebe Nachhaltig‐ keit an den Tag.“
Für Bertram Mayer, Sprecher der "Meisterstrasse" auch ös‐ terreichweit, ist die Leistungsschau der Meister der lebende Beweis dafür, wie es gelingen kann, der „Aushöhlung der Re‐ gionen“ etwas entgegenzusetzen: Regionalentwicklung, von den Bewohnern und Leistungsträgern der Region getragen.

.jpg, Gröse: 322,51 kb

.jpg, Gröse: 356,76 kb

.jpg, Gröse: 216,78 kb

.jpg, Gröse: 203,84 kb

.jpg, Gröse: 415,83 kb

.jpg, Gröse: 276,78 kb Bildvermerk: Initiative Meisterstrasse
.pdf, Gröse: 1023,5 kb
24. bis 26. August 2012
Die Gamsjagatage am Hallstättersee definieren das Brauchtum neu!
26. bis 28. Mai 2012